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Am 31. März findet im Rahmen der AMI Leipzig wieder der traditionelle Taxitag statt. Wir sagen Ihnen, ob sich ein Besuch in diesem Jahr lohnt.
Die Antwort gibt es gleich vorneweg und sie fällt mit einem deutlichen Ja aus. Denn die Europäische Taximesse, die im Zwei-Jahres-Turnus in Köln stattfindet, hat in diesem Jahr Pause. Wer also über die Anschaffung eines neuen Taxis nachdenkt oder an den Neuigkeiten im Bereich der behindertengerechten Umrüstung, GPRS-Vermittlung oder Taxisoftware interessiert ist und nicht bis zum Bad Tölzer Taxitreff bei Auto Much im Oktober warten möchte, sollte sich am 31. März auf den Weg nach Leipzig machen.
Die Hauptattraktion im Fahrzeugsektor bringt der Marktführer mit in die Glashalle des Leipziger Messegeländes. Die neue E-Klasse ist zwar schon seit einigen Wochen als Taxi bestellbar, da die ersten Auslieferungen aber erst zur Jahresmitte erfolgen werden, wird das neue Flaggschiff der Stuttgarter in Leipzig erstmals in Hellelfenbein zu bewundern sein. Bis zum 30. September 2009 bietet Mercedes die Limousine 220 CDI zum nicht verwerterrabattfähigen Preis von 29.900 Euro netto als Festpreis-Taxi an. In Leipzig nimmt Mercedes den neuen Hoffnungsträger auf dem Taximarkt dann auch zum Anlass, um den Messebesuchern zusätzlich im Rahmen einer Sonderausstellung in der Glashalle auch alle Vorgängermodelle der neuen E-Klasse zu präsentieren.
Und noch eine Weltpremiere wartet auf dem Taxitag der diesjährigen AMI auf die Taxiunternehmer: Ford hat angekündigt, neben einem Galaxy-Taxi auch erstmals den Tourneo Connect als Taxiversion vorzustellen. Sofern bei Opel der nötige Finanzierungsbedarf in Milliardenhöhe durch staatliche oder anderweitige Unterstützung gesichert wird, werden die Rüsselsheimer am Taxi-Tag den neuen Insignia Tourer zeigen. Nicht allzu viel Neues gibt es bei VW. Obwohl die Wolfsburger mit dem Passat TSI EcoFuel ein Betriebskosten sparendes und daher für den Taximarkt sehr interessantes Modell anbieten, soll auf dem Taxitag ein Diesel-Touran ausgestellt werden. Die Nutzfahrzeugabteilung wird in Leipzig von Taxi-Chef Roger Bovenschen vertreten, der einen Caddy Maxi in Taxiausstattung ausstellt.

Nachdem sich BMW schon vor Jahren aus dem Taxigewerbe zurückgezogen hat und auch Audi kein werkseitiges Taximodell mehr anbietet, kehren nun auch zwei ausländische Importeure den Taxiunternehmern den Rücken. Für Hyundai wird am regulären Messestand mit Roland Herbrik zwar immerhin ein Taxi-Sachverständiger für Fragen zur Verfügung stehen, auf die Ausstellung eines Taximodells verzichtet der Importeur aber nach eigenem Bekunden in diesem Jahr. Mitsubishi drückt in aktuellen Krisenzeiten noch heftiger die Kostenbremse und „schwänzt“ nicht nur den Taxitag, sondern gleich die komplette Automobilausstellung. Anders die Situation bei Renault, bei denen sich vor allem die Modelle von Konzerntochter Dacia zunehmender Beliebtheit im Taxigewerbe erfreuen. Der Logan MCV wird seit kurzem auch mit einem Flüssiggasantrieb mit Herstellergarantie angeboten, auf dem Taxitag präsentiert Renault den Kombi zudem als Rollstuhl-Taxi in Form eines Umbaus des Spezialisten Paravan, in dem zusätzlich fünf Sitzplätze (inklusive Fahrer) zur Verfügung stehen.
Ebenfalls auf dem Taxitag präsent sind Mazda, die entweder einen 5er oder 6er in der Glashalle ausstellen und Toyota, die ihrem Avensis in der neuen Generation endlich die von vielen ersehnte Kombination aus Dieselmotor und Automatikgetriebe gegönnt haben. Zusätzlich werden den interessierten Taxiunternehmern in Leipzig wie gewohnt die Spezialisten von Intax für spezielle Fragen der Taxi-Umrüstung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber natürlich gibt es auf dem Taxitag nicht nur Taxi-Modelle zu sehen. Neben Informationen der beiden Bundesverbände BZP und TVD sind auch zahlreiche Zubehörfirmen mit eigenem Stand in der Glashalle vertreten. Zum Beispiel Hale, Kienzle und Taxitech, die ihre Taxameter ausstellen oder auch die Firmen Seibt & Straub, A.E.O., MPC Software, UserSoft und das Rechzentrum für Heilberufe, deren Spezialisten sicherlich keine Fragen zur taxispezifischen Abrechnung unbeantwortet lassen.
Ein Besuch lohnt sich also in jedem Fall, erst recht für Tombola-Freunde: Sowohl der BZP als auch Kienzle werden wieder attraktive Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro verlosen. Ebenso traditionell ist inzwischen der ermäßigte für Taxler: Gegen Vorlage des P-Scheins bezahlen sie nur sieben Euro. |